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Aktuelle Sanktionsregime – Überblick über bestehende Finanzsanktionen

Dynamik und Bedeutung aktueller Sanktionen

Finanzsanktionen gehören zu den dynamischsten Bereichen der Compliance. Sie werden regelmäßig angepasst, erweitert oder verlängert und reagieren unmittelbar auf geopolitische Entwicklungen.


Für Unternehmen bedeutet dies:

  • kontinuierliche Überwachung regulatorischer Änderungen
  • regelmäßige Aktualisierung von Screening-Prozessen
  • Anpassung interner Richtlinien


Aktuelle Sanktionsregime wirken sich unmittelbar auf Geschäftsbeziehungen und Transaktionen aus.

Übersicht aller Sanktionsregime

Die Europäische Union hat eine Vielzahl von Sanktionsregimen gegenüber Staaten, Organisationen und Einzelpersonen verhängt.

Diese lassen sich in folgende Kategorien einteilen:


Länderbezogene Sanktionsregime

  • Afghanistan
  • Belarus
  • Bosnien und Herzegowina
  • Burundi
  • China (Menschenrechtsmaßnahmen)
  • Iran
  • Irak
  • Libyen
  • Myanmar
  • Nordkorea
  • Russland
  • Somalia
  • Sudan / Südsudan
  • Syrien
  • Venezuela
  • Jemen
  • Zimbabwe


Umfang und Intensität der Maßnahmen unterscheiden sich je nach Regime erheblich.


Terrorismusbezogene Sanktionen

  • IS / Daesh
  • Al-Qaida
  • weitere gelistete Organisationen und Personen


Fokus liegt auf personenbezogenen Maßnahmen und Finanzsanktionen.


Themenbezogene Sanktionsregime

  • EU Global Human Rights Sanctions Regime
  • Cyber-Sanktionen
  • Proliferationssanktionen (z. B. Massenvernichtungswaffen)


Diese Maßnahmen sind nicht an einzelne Länder gebunden.

Aktuelle regulatorische Entwicklungen

Sanktionsregime werden kontinuierlich angepasst.


Typische Änderungen:

  • neue Listungen von Personen und Organisationen
  • Erweiterung bestehender Maßnahmen
  • Verlängerung von Sanktionen


Unternehmen müssen diese Entwicklungen zeitnah in ihre Compliance-Prozesse integrieren.

Bedeutung für Unternehmen

Aktuelle Sanktionen wirken sich direkt auf operative Prozesse aus:

  • Kundenannahme (KYC)
  • Zahlungsverkehr
  • Lieferketten
  • internationale Geschäftsbeziehungen


Eine unzureichende Berücksichtigung kann zu erheblichen Risiken führen.

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