Verpflichtete nach dem GwG

Das Geldwäschegesetz (GwG) hat sich in den letzten sieben Jahren gravierend zu dem ursprünglichen Gesetz aus dem Jahre 1993 verändert. In diesem Zuge wurde auch der Kreis der Verpflichteten ständig erweitert, so dass derzeit 18 Branchen bzw. Unternehmungen dazu zählen. Die Verpflichteten sind zur Einhaltung und Umsetzung des GwG in unterschiedlichen Ausprägungen gebunden.

Aufgrund der Formulierung „in Ausübung ihres Geschäfts oder Berufs“ gem. § 2 Abs. 1 GwG umfasst das nur Tätigkeiten mit einem wirtschaftlichen Hintergrund. Das bedeutet keine private Handlungen – Keine Privatperson.

Zusammenfassend sind das nun Unternehmen oder Berufsgruppen, die in eine der nachfolgenden Kategorien gehören:

  • Kreditinstitute
  • Finanzdienstleistungsinstitute
  • Ausgewählte weitere Finanzunternehmen
  • Bestimmte Versicherungsunternehmen
  • Kapitalanlagegesellschaften
  • Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte und weitere rechtsberatende Berufe
  • Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Steuerberater und Steuerbevollmächtigte
  • Ausgewählte weitere Dienstleister und Treuhänder
  • Immobilienmakler
  • Spielbanken
  • Veranstalter und Vermittler von Glücksspielen im Internet
  • Personen, die gewerblich mit Gütern handeln